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Waldorf Pädagogik

„Die Freiheit ist eine grundlegende Bedingung für die Existenz eines kulturellen kreativen Lebens.“

Der deutsche Industrielle Emil Molt gab Rudolf Steiner 1919 den Auftrag eine freie Schule für die Kinder der Angestellten seiner Zigarillo Fabrik Waldorf Astoria in Stuttgart zu organisieren und zu leiten. Rudolf Steiner, Doktor der Philosophie und Geisteswissenschaften, geboren 1861 in Österreich und ein unermüdlicher Studierender der Mathematik, der Physik, der Wissenschaften und der Kunst, nahm das Angebot an und bildete die erste Lehrergruppe des Zentrums. Steiner leitete die neue Schule fünf Jahre lang, die bestimmt sein sollte ein lebendes Bildungs- und Sozialvorbild zu sein, gemäß seiner Auffassung der sozialen Dreigliedrigkeit.

In der Waldorf Pädagogik ist die Bildung wie ein künstlerisches Handeln durchzuführen, in einer freien und schöpferischen Umgebung. Der Betrieb basiert auf der Zusammenarbeit zwischen Lehrern und Eltern mit den Schülern als Zentrum aller Aktivität.

Die Waldorf Schule ist eine Schule der Gegenwart und für die Zukunft, die sich auf die evolutive Entwicklung des Kindes stützt, in der das uralte kulturelle Erbe sich aber immer an die Anforderungen des modernen Lebens anpasst. Die Lehrer erziehen und lehren indem sie in ihrem Unterricht intellektuelle, künstlerische und handwerklich-praktische Elemente einbeziehen. In ihren wöchentlichen Lehrersitzungen unterziehen sie ihre Arbeit einer gründlichen Analyse in einer permanenten beruflichen Weiterbildung. Diese Schulen setzen das Kind nicht mit Klassenarbeiten und Leistungsdruck unter Druck, sondern fördern eine kooperative Entwicklung, die auf der Hervorhebung der Individualität basiert.

Obwohl die Waldorf Schulen in Deutschland in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und geschlossen wurden, wurde 1945 festgestellt, dass sich diese großartige pädagogische Idee im Verborgenen weiter verbreitet hatte. Das Modell der ersten Waldorf Schule in Stuttgart fand ein breites Echo in Deutschland und den Nachbarländern. Die pädagogischen Tagungen die Rudolf Steiner ab 1923 organisierte und die Konferenzen, die seine Lehrer gaben, hatten die Entstehung vieler anderer Schulen in den Niederlanden, England, der Schweiz und Deutschland zur Folge.

Zur Zeit gibt es mehr als 2000 Waldorf Grund-, Sekundar- und Oberstufenschulen und mehr als 1900 Kindergärten in mehr als 90 Ländern, sowohl in weniger begünstigten Regionen wie Brasilien, Ecuador, Kolumbien, Peru als auch in den weit entwickelten Ländern, wie der Schweiz, den USA, Kanada und Australien. Der Zugang zu diesen freien Schulen ist frei, jedes Kind, unabhängig von seiner kulturellen, sozialen, ökonomischen oder religiösen Herkunft wird zugelassen.

Die erste Waldorf Schule in Spanien wurde 1979 in Las Rozas (Madrid) gegründet. Diese Schule heißt „Freie Micael Schule“ verfügt über einen vom Erziehungsministerium anerkannten Kindergarten und eine Grund- und Sekundarschule. In Spanien anerkannt sind zur Zeit 19 Kindergärten, 9 Grundschulen und ein „Sonderpädagogisches Zentrum“ und zudem gibt es zahlreiche „Waldfreundliche Vereine“.

2019 feiern die Waldorfschulen ihr 100. Jubiläum:

 

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